Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick von Kelly Moran

Werbung (Rezensionsexemplar)

Kleine Stadt, große Gefühle
Redwood, ein malerisches kleines Städtchen in Oregon. Genau der richtige Ort für einen Neuanfang. Und den braucht Avery Stowe nach einer desaströsen Ehe dringend, ebenso für sich wie für ihre autistische Tochter Hailey. Da gibt es nur ein Problem: den attraktiven Tierarzt Cade O‘Grady. Eine neue Beziehung ist das Letzte, was Avery will. Sie ist sich nur nicht sicher, wie lange sie Cade widerstehen kann. Vor allem, da sich anscheinend der ganz Ort gegen sie verschworen hat und Amor spielt …
Ein Ort zum Wohlfühlen, drei Tierärzte zum Verlieben – der erste Band der Redwood-Love-Trilogie

Quelle: www.endlichkyss.de

Hallo ihr Lieben!
Heute habe ich eine etwas andere Rezension für euch. Normalerweise halte ich mich, wie ich schon einst erwähnt habe in meiner Rezension zu „Berühre mich. Nicht“ von Laura Kneidl, von Romance Büchern und sowas wie Young Adult fern. Einfach weil sie mir manchmal zu viel werden und ich mit den Stereotypen, die sich leider immer wieder in diesen Genre finden, nichts anfangen kann. Ich möchte halt einfach nicht da sitzen und mich fragen, warum ich meine Zeit mit solch einem Buch verschwendet habe.
Bei „Redwood Love“ war es jedoch so, dass mein gesamter Instagram Feed voll war mit diesem Buch. Nicht nur die brillante Covergestaltung, die ich mal eben anmerken muss, hat mich dann schlussendlich dazu gebracht das Buch doch beim Verlag anzufragen.
Wer kennt es nicht? Man möchte was gemütliches lesen und ihr fragt euch jetzt vielleicht was „gemütlich“ hier heißen soll. Ich möchte mich einfach in meinen Sessel setzen, mir einen Tee machen und den Abend genießen. Was mir dann noch fehlt, ist ein Buch bei dem mir das Herz aufgeht. Ein Buch, bei dem ich weiß das es vielleicht manchmal recht kitschig sein mag, aber einfach nur toll ist und für dessen Charaktere man sich wirklich freuen kann.
„Redwood Love“, ist genau dieses Buch falls ihr danach sucht.


Avery, die Hauptfigur, war mir von Anfang an sympathisch. Sie ist nicht perfekt, aber ehrgeizig und sie weiß was sie möchte. Sie ist jemand der gelernt hat, unglaublich stark und unabhängig zu sein und das hat mir so an ihr gefallen. Der nächste Punkt der mich sofort angesprochen hat: Es gibt keine wirklichen Stereotypen. Es gibt keinen Bad Boy mit düsterer Vergangenheit, sondern einen Tierarzt der einfach ein lieber Mensch ist und bisher selten eine feste Bindung eingegangen ist. Avery hat eine Tochter namens Hailey, die Autistin ist und es wirkte so als wenn die Autorin sich wirklich mit der Thematik beschäftigt hat, denn unter anderem ist nämlich auch ihr Neffe Autist, dieser wird in der Widmung des Buches erwähnt. Auch der Umgang mit Hailey, ist einfach grandios beschrieben und mir wurde jedes Mal warm ums Herz. Es geht in dem Buch, nicht nur um die Liebesgeschichte, sondern um so viel mehr. Um Zusammenhalt, Überwindung und Verlust. Jeder einzelne Nebencharakter (der eine oder andere, wird in den folgenden Büchern zum Hauptcharakter), ist mir ans Herz gewachsen. Kelly Moran hat sich wirklich Mühe gegeben, ihre Charaktere liebevoll zu gestalten und jedem einzelnen von ihnen eine Geschichte zu geben.
Des weiteren, hat mir die Atmosphäre in dem Buch einfach gefallen. Redwood selbst ist so perfekt beschrieben und gab mir ein bisschen das Gefühl von „Stars Hollow“ aus „Gilmore Girls“. Man konnte sich wirklich vorstellen, wie es sein muss, in einer der Hütten zu sitzen und so nah an den Wäldern zu sein.

Fazit:
Das Buch ist toll und es hat mich nicht enttäuscht. Ich warte gerade auch schon sehnsüchtig auf den zweiten Teil. Das Buch ist an vielen Stellen mal unrealistisch, aber das erwarte ich von so einer Geschichte. Sie hat mich einfach glücklich und zufrieden zurückgelassen. Das Buch ist für jeden etwas, der an Happy Ends glaubt!

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