The Umbrella Academy 1: Weltuntergangs-Suite von Gerard Way und Gabriel Bá

Werbung (Rezensionsexemplar)

In einer alternativen Realität, in der John F. Kennedy nie ermordet wurde, werden eine Reihe Kinder mit übernatürlichen Fähigkeiten geboren. Sieben von ihnen werden adoptiert und wachsen gemeinsam auf, um eines Tages die Welt zu retten. Sie sind die Umbrella Academy.

Mit Hilfe ihres Mentors, dem reichen Erfinder und heimlichen Außerirdischen Sir Reginald Hargreeves, haben die Mitglieder der Umbrella Academy während ihrer Kindheit lange das Böse bekämpft – doch heute ist die chaotische Patchwork-Familie zerbrochen, das Team aufgelöst, und jeder hat seinen eigenen Weg gesucht. Doch als Hargreeves plötzlich verstirbt, kreuzen sich die Wege der nun erwachsenen Helden erneut …

Quelle: www.cross-cult.de

Nach Urlaub, Krankheit und Buchmesse kommt nun endlich meine Rezension zu „The Umbreally Academy 1 – Weltuntergangs Suite“. Danke an Cross Cult für das kostenlose Rezensionsexemplar!

Ich bin seit vielen Jahren ein riesiger Fan der Band „My Chemical Romance“, leider hat sich die Band 2013 jedoch aufgelöst und somit auch der Traum die Band jemals live sehen zu können. Allerdings genieße ich es bis heute die Alben rauf und runter zu hören. Frontmann Gerard Way liefert indes weiterhin Kunst, dieses Mal jedoch im Form eines Comics. Wie im Comic beschrieben, fing Gerard Way an, den Comic auf Tour zu entwickeln und man findet im Anhang des Comics auch mehrere Prototypen der Charaktere, wie Way sich diese vorgestellt hat.

Kommen wir zum Inhalt des Comics: Sieben außergewöhnliche Kinder werden von einem Mann großgezogen, welcher eine Truppe aufziehen möchte die bereit ist die Welt zu retten: Die Umbrella Academy.
Alle sind sie außergewöhnlich und haben ihre Gaben, außer Vanya. Mit dem Alter zerbricht die Familie mehr und mehr und der Kontakt bricht ab. Der einzige Grund wieder zusammenzukommen, die Beerdigung des Vaters. Alle sind erwachsen geworden und alle haben sie ihre Problematiken im Leben, wäre da jetzt nicht noch der Untergang der Welt, welchen sie verhindern müssen.

Bei Umbrella Academy handelt es sich nicht um einen typischen Superhelden Comic, er ist anders und außergewöhnlich, und man könnte vielleicht sogar sagen ein bisschen abgefahren. Jedoch ist genau dieser Fakt, der Grund warum ich diesen Comic so genossen habe. Sie sind keine Superhelden und eigentlich wollen sie genau dies gar nicht mehr sein. Aufgezogen von einem Mann, der nicht als ihr Vater agierte sondern als jemand der nach einer Idee strebte, hatten sie alle keine Kindheit und auch so haben sie untereinander ihre Differenzen, welche zu gewissen Zeitpunkten auch die überhand gewinnen können, wenn es mal brenzlich wird. Die Charaktere sind jedoch alle auf ihre Art besonders und sympathisch.

Auch beim Zeichenstil des Comics würde ich wieder auf das Adjektiv „abgefahren“ zugreifen, ohne es im negativen Sinne zu meinen, denn dies macht den Comic nochmal anders und hebt ihn von der breiten Masse ab.

Fazit:
Auch für Leute die bisher wenig Erfahrungen mit Comics gemacht haben. Für Fans der Serie auf Netflix außerdem ein absolutes Muss! Ich freue mich schon sehr auf die Folgebände, denn die Umbrella Academy lässt mich so schnell nicht mehr los.