The Umbrella Academy: Dallas von Gerard Way & Gabriel Bá

Werbung (Rezensionsexemplar)

Dallas ist nicht nur für Seifenoperfans und TV-Junkies ein ikonischer Name, sondern auch der Schauplatz eines der perfidesten Verbrechen der Menschheitsgeschichte – der Ermordung des beliebten US-Präsidenten John F. Kennedy. Ein Verbrechen, bei dem ein Mitglied der Umbrella Academy die Finger im Spiel hatte bzw. haben wird, das ist immer etwas kompliziert bei Zeitreisen …

Quelle: www.crosscult.de

Wie ihr vielleicht wisst habe ich eine extreme Schwäche für die Umbrella Academy auf Netflix also musste ich die Comics halt auch einfach lesen. Den ersten Teil habe ich bereits für CrossCult rezensiert und auch den zweiten Teil habe ich vom Verlag als Rezensionsexemplar erhalten. Danke dafür!

Was man als erstes sagen muss: JA ich bin eingenommen. Schließlich entsprang die Story der Feder von Gerard Way und ich bin ein extremer Fan von ihm und irgendwie fühlt sich die Umbrella Academy wie ein Stückchen Black Parade an. Besonders jetzt wo die Band wieder zusammen ist, reizt es mich die Staffel erneut anzusehen.
Aber dennoch, besonders der zweite Teil der Comicreihe konnte mich begeistern. Warum? Die Story ist so viel besser ausgearbeitet als sie im ersten Teil war. Im Mittelpunkt steht diesmal eines der wohl bekanntesten Attentate der amerikanischen Geschichte: Die Ermordung des Präsidenten John F. Kennedy. Hauptakteur Nummer Fünf. Auch die bereits problematische Beziehung der wohl dysfunktonalsten Familie der Welt wird in diesem Band wieder auf die Probe gestellt. Jeder einzelne hat mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen, was die Charaktere wieder ein wenig menschlicher macht. Ein Highlight waren für mich in diesem Band auch die Serienkiller ChaCha und Hazel, welche in dem Comic zwar ganz anders sind als in der Serie, aber dennoch viel ausmachen. Ja, der Comic ist äußerst brutal und könnte für Menschen die das stört ein wenig zu viel sein. Darauf sollte man sich, falls man den Comic lesen mag, einstellen. Für mich jedoch macht das schon wieder den Reiz der Story aus. Vieles ergibt wenig Sinn, bis es dann doch Sinn macht und das spricht für mich für ein grandioses Storytelling.
Was für mich die Umbrella Academy zu was ganz besonderen macht ist einfach, wie anders die Geschichte im ganzen ist. Es wird in keinster Weise zwanghaft der Versuch unternommen die Charaktere sympathisch zu machen und generell die Idee eine Art Superhelden Truppe zu erschaffen, welche dann doch irgendwie keine ist.

Wie auch im ersten Teil, sagt der Zeichenstil mir auch hier wieder zu. Er ist zwar sehr abgedreht aber passt genau deswegen zur Geschichte. Ich freue mich wirklich sehr auf den dritten Band!

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