Wie Eulen in der Nacht von Maggie Stiefvater

Werbung (Rezensionsexemplar)

In ihrem neuen Fantasy-Roman erzählt Spiegel-Bestseller-Autorin Maggie Stiefvater eine atmosphärisch-düstere Geschichte über Angst und Magie, Liebe und Mut.

Jeder träumt von einem Wunder, aber nicht jeder ist bereit dafür. 

Wem nur noch ein Wunder helfen kann, der findet stets seinen Weg in die Wüste Colorados und zur außergewöhnlichen Familie Soria. Doch die Wunder der Sorias sind unberechenbar und wer sie aus eigener Kraft nicht vollenden kann, zahlt einen hohen Preis.
Auch Daniel Soria bewirkt diese Wunder mit der Ernsthaftigkeit und Hingabe, die es braucht. Doch dann bricht er die wichtigste Regel seiner Familie: Er mischt sich in ein Wunder ein. Dadurch entfesselt er eine Magie, die seinen Tod bedeuten könnte. 

Quelle: www.droemer-knaur.de

 

Wie packe ich dieses Buch in Worte? Wie üblich für Maggie Stiefvater, ist es mythisch und doch tiefsinniger als gedacht. Es ist kompliziert, aber es ergänzt sich alles am Ende wieder logisch in sich. „Wie Eulen in der Nacht“, war diesbezüglich nicht anders, wie auch die Raven Boys Reihe, welche ich so sehr geliebt habe. Diese vier Bücher haben einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen, also musste auch ihr neustes Buch bei mir einziehen. Danke an dieser Stelle an Droemer Knaur für das kostenlose Rezensionsexemplar.

Wir treffen in diesem Buch auf verschiedene Charaktere und es wäre falsch zu sagen, dass es nur einen Protagonisten gibt, denn wir erleben die Geschichte aus verschiedenen Sichtweisen. Ich würde sagen, in dieser Geschichte haben wir eine Familie, die Sorias, die unsere Protagonisten bilden. Natürlich, dreht sich die Story um Daniel Soria, den Wunderknaben, der im wahrsten Sinne des Wortes die Wunder bewirkt, wegen der verschiedene Pilger immer wieder zu den Sorias finden. Daniel Soria verschwindet, denn es gibt eine Regel die es nicht zu brechen gilt: Komm den Pilgern nicht zu nahe, bis sie ihre Wunder überstanden haben. Doch was passiert, wenn ein Soria sich in ein Wunder einmischt?

Das Setting der Geschichte ist wunderbar gewählt, abgelegen in der Wüste Colorados in einem fiktiven Städtchen namens Bicho Raro. Einen Ort zu welchem man geht wenn man keinen anderen Ausweg mehr sieht und Hilfe sucht. Ich fand wirklich interessant, welche Idee Maggie Stiefvater versuchte mit diesem Buch umzusetzen, was schlussendlich aber auch mein einziges Problem mit dem Buch war. Zunächst hatte ich unglaubliche Probleme in die Geschichte reinzufinden. Es gibt viele Charaktere, die alle behandelt werden und die auch wichtig sind für das große Ganze. Auch das Konzept der Wunder und der Sorias ist etwas, in das man erst einmal hineinfinden muss. Es ist Stiefvaters Stil, das ist klar und ich würde lügen wenn ich sage, dass ich in ihren anderen Büchern nicht manchmal verwirrt war. Jedoch ergibt alles einen Sinn und es lohnt sich meiner Meinung nach durchzuhalten. Allein der Schreibstil ist halt wirklich einfach einzigartig. Diese Frau weiß einfach Geschichten zu erzählen und ich könnte jede einzelne schlichtweg aufsaugen. Ich hatte hohe Erwartungen an dieses Buch, denn die bisherigen Geschichten von Maggie Stiefvater konnten mich alle ohne Wenn und Aber begeistern. Ich fand auch „Wie Eulen in der Nacht“ gut, jedoch verstehe ich auch, wieso andere vielleicht nicht so begeistert waren. Für mich hat wirklich die Art der Erzählung sehr viel aus diesem Buch rausgeholt, dennoch stolperte ich ab und an, wie bereits gesagt über die Geschichte, denn sie fühlte sich zu verworren an.


Fazit:
Es ist die perfekte Lektüre für Fans von Maggie Stiefvater und für Menschen die begeistert sind wenn eine Geschichte gut erzählt ist, denn das ist sie ohne Frage. Jedoch hinkt die Geschichte an einzelnen Stellen und man bekommt das Gefühl, dass zu viel auf einmal geschieht, was dann den Lesefluss beeinflussen mag.

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